Jahrbuch des Wissenschaftlichen Zentrums der Polnischen Akademie der Wissenschaften Band 14/2025
Das Jahrbuch des Wissenschaftlichen Zentrums der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien ist eine deutschsprachige Publikation des Zentrums, in dem auf der Grundlage von Vorträgen verfasste Beiträge von WissenschaftlerInnen veröffentlicht werden. Ziel der Publikation ist vor allem die Förderung und Intensivierung der österreichisch-polnischen Zusammenarbeit in vielen wissenschaftlichen Bereichen sowie die Schaffung eines Forums für den wissenschaftlichen Austausch. Das Jahrbuch spiegelt zudem die Vielfalt der wissenschaftlichen Aktivitäten des Zentrums gut wider und erfreut sich daher sowohl bei den langjährigen wissenschaftlichen Partnern des Zentrums als auch unter jenen, die unser Zentrum noch nicht so lange kennen, großer Beliebtheit. Auch in der diesjährigen Ausgabe des Jahrbuchs finden Sie viele interessante Artikel. Wir laden Sie herzlich zur Lektüre unter diesem Link ein. Die einzelnen Beiträge sind auch auf der Zeitschriftendatenbank der Polnischen Akademie der Wissenschaften unter diesem Link abrufbar.
Besatzungsregime im Ersten Weltkrieg
Vor Kurzem erschien Band XVI der renommierten Publikationsreihe ACTA AUSTRO-POLONICA, die ausgewählten Themen der österreichisch-polnischen Geschichte sowie der Geschichte Europas gewidmet ist. Die Publikation mit dem Titel Besatzungsregime im Ersten Weltkrieg analysiert zahlreiche Aspekte der Besatzungserfahrungen auf beiden Seiten während des Großen Krieges und zeigt, dass soziale, wirtschaftliche und kulturelle Ereignisse, die mit Krieg und Besatzung einhergehen, ebenso bedeutsam sind wie die militärischen Handlungen selbst. Besatzungen bringen stets tiefe Unsicherheit mit sich, die alle am Konflikt Beteiligten betrifft – sowohl die Besatzungsmacht als auch die besetzte Bevölkerung, die einander in einer Atmosphäre von Angst und Misstrauen gegenüberstehen. Verfasser dieses Bandes sind renommierte Wissenschaftler, deren Beiträge auch eindrücklich das unfassbare Leid der Menschen zeigen, das jede militärische Auseinandersetzung unweigerlich mit sich bringt.